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RHEIN-BERG3. FEBRUAR 2012

Städtebauförderung des Bundes unterstützt Handwerksbetriebe und sichert Arbeitsplätze

Wolfgang Bosbach und ich begrüßen die Mittel zur Städtebauförderung, die seit 2002 nach Rhein-Berg gegangen sind: 12,5 Millionen Euro erhielten die Kommunen für ihre städtebauliche Entwicklung.

Bosbach hebt hervor: „Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument, um die nachhaltige Entwicklung unserer Städte und Gemeinden zu unterstützen.“ So seien in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Sanierung (Wermelskirchen, Rösrath und Overath), zum Stadtumbau (Burscheid), zum Denkmalschutz (Odenthal) und zur Entwicklung von Stadt- und Ortsteilzentren (Bergisch Gladbach und Leichlingen) finanziert worden. Lindner ergänzt: „Das Gute an der Städtebauförderung ist, dass die Investitionen wie Anschubfinanzierungen wirken.“ Im Schnitt stoße jeder ausgegebene Euro das Siebenfache an Investitionen an. Dies unterstütze die lokalen Handwerksbetriebe und sichere damit Arbeitsplätze. Die beiden Bundestagsabgeordneten wollen sich dafür einsetzen, dass die Förderung der Region auch weiterhin angemessen erfolge.

Die größte Unterstützung durch den Bund erhielt Wermelskirchen mit insgesamt 4,69 Millionen Euro für die Sanierung und Entwicklung der Innenstadt, des Stadtkerns und der Stadtmitte. An zweiter Stelle folgt Bergisch Gladbach mit 2,26 Millionen für die Umsetzung des Innenstadtkonzepts sowie die Sanierung des Quirlsbergs, des Forums und der Buchmühle sowie der Entwicklung der Stadtmitte. Leichlingen steht mit insgesamt 1,63 Millionen Euro für die Entwicklung des Ortskerns Witzhelden, des Stadtkerns Brückerfeld und von Unterschmitte an dritter Stelle der begünstigten Kommunen. Rösrath erhielt 1,39 Millionen Euro für die Entwicklung von Eulenbroich, 1,07 Millionen ging an die Stadt Overath für die Sanierung des Gut Eichthals und des Ortskerns Marialinden. In Burscheid wurden der Alte Bahnhof und der Ortsteil Mitte mit insgesamt 700.000 Euro aus dem Förderprogramm umgestaltet. Odenthal erhielt insgesamt 380.000 Euro für die Entwicklung des Historischen Stadtkerns sowie für den Denkmalschutz in Altenberg. Kürten erhielt im rheinisch-bergischen Städtevergleich mit 330.000 Euro die geringste Förderung für die Sanierung des Ortskerns.

Seit 1971 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung etwa 6.600 Städte und Gemeinden mit rund 14 Milliarden Euro beim Städtebau unterstützt.